Wenn es wirklich nur um die Softwareupdates mit USB-Stick geht, dann sehe ich noch weniger Probleme.
Ich weiß ja nicht was der eine oder andere für USB-Stick-Monster hat, aber meiner ist klein und schlank und hebelt garantiert nicht die USB-C-Buche durch das Gewicht bzw. rutscht aus einem USB-C auf USB-A-Adapter heraus.
Ganz zu schweigen davon, dass mein USB-Stick mit dem ich die Updates mache einen USB-C und A-Anschluss hat.
So kann ich ihn in den USB-A-Anschluss im Auto genauso verwenden wie am USB-C am MacBook. Beim Facelift würde der Wechsel dann entfallen und ich nutze einfach nur die C-Seite.
Ein Winkelstecker macht z.B. Sinn wenn man das Kabel von der Buchse nach oben zu einem Smartphone-Halter führen will, für einen USB-Stick natürlich nicht.
Ich nehme an das diese fragile Konstruktion durch Vibrationen und mal ein paar Bodenwellen oder Schlaglöcher sehr schnell zu Problemen mit dem/der USB-Stecker/Buchse führen könnte.
Also mein Adapter ist nicht fragil und da wackelt nichts, auch wenn man daran rüttelt. Der USB-A sitzt so fest als ob er am Kabel ist und der USB-C ist dann einfach das Ende.
Bei meinen Adaptern würde ich mir da wirklich keine Gedanken machen.
Das Problem allgemein ist in der Elektro Mobilität, dass man nicht weiß woran liegt es denn jetzt genau, dass der Wagen so langsam lädt. Liegt es am Netz, am Lader, am Auto oder der Batterie! Ich finde man sollte schon transparenter sein. Klar mit so einem MG oder MEB-Auto ist man mit 150/175Kw zufrieden. Aber mit E-Autos die <200 KW Ladeleistung haben, will man auch das Maximale ausschöpfen. Da muss man als E-Auto Hersteller oder auch als Lade-Betreiber/Hersteller jedem Nutzer die Transparenz geben warum man denn nicht die geforderte Leistung abrufen kann. Ich finde da ist VAG schon einen guten Schritt gegangen und gibt dem Fahrer die Information wie die aktuelle Ladeleistung oder zukünftige Leistung mit Vorkonditionierung ist.
Darüber hinaus müssen aber auch die Ladesäulen Hersteller dem Kunden transparent vor dem Ladevorgang zeigen, wieviel Ladeleistung aktuell an dem Stecker anliegt. Darüber hinaus sollte man auch vielleicht Darstellen, das mehr Leistung anliegt aber nicht vom Fahrzeug abgerufen wird. So kann man auch unwissende E-Auto Nutzer ein besseres Verständnis geben, was Möglich ist und was nicht.
Mich nervt es tierisch, dass so eine Ladegurke oder auch ein MEB-Auto sich auf einmal an meinen HYC300 mit 300KW stellt und mir mal eben im Sommer 80KW Ladeleistung klaut, obwohl er sich auch an den benachbarten 300KW Alpitronic stellen kann und sich ohne Verluste die Ladeleistung mit einem weiteren Auto teilen kann. Da geh ich auch aktiv auf die Leute drauf zu und spreche mit denen.
Die Infos kann auch der Ladesäulenbetreiber zur Verfügung stellen. Auch er weiß ob die Säule oder das Auto die Ladeleistung begrenzt.
Kempower macht das z.B. bei seinen Säulen, in Deutschland habe ich neulich gehört, dass das auch ein CPO macht, weiß aber gerade nicht mehr wer.
Die normalen Preise finde ich schon nicht normal und ich habe so überhaupt keine Lust ständig kontrollieren zu müssen ob ich nicht eine "tolle" Preisaktion verpasse. Ich hatte früher meine Tankstelle die moderate Preise nahm, das muss himmeldonnerwetter doch auch mit vernünftigen Wettbewerb bei den Ladetarifen hinzubekommen sein! Alles andere was zur Zeit von denen kommt ist doch nur dummes Gewäsch!
Kein Problem. Cariqa schickt dir Pushnachrichten mit den Sonderangeboten und sucht dir die besten Preise heraus, wenn du in der Nähe bist oder eine Route über die Orte planst.
Das mit dem günstigen Laden in den Nebenzeiten geht ja schon einmal in die richtige Richtung, sodass die App interessant werden kann. Sofern noch ein paar CPOs sich anschließen würden, könnte es dann richtig interessant werden.
Genau. Daran arbeite Cariqa gerade. Leider dauert das umso länger je größer die CPOs sind. Und sie sind an den ganz großen dran.
Das mit dem manuellen Kühlen anstoßen, fände ich auch nicht so schlecht. OK, manuelle Vorkonditionierung ist natürlich essenzieller. Wenn ich weiß, ich will einen großen Ladehub machen, direkt, sobald die 220kW erreicht werden (oder vielleicht auch schon 190, nach belieben), die Kühlung aktivieren, um eine längere, hohe Ladeleistung zu haben, fände ich gut. Falls ich nur ein "Splash'n'Dash" zum "nach Hause kommen" bräuchte, ließe ich das BMS halt einfach machen.
Das sind halt Situationen, die kannst Du einem System in der Variabilität nicht beibringen, damit es das selbstständig machen kann. Denn ich denke hier im Forum gibt es so diverse andere Gedankengänge, wann wo wie was warum gemacht werden sollte.
Bezüglich heizen und kühlen beim Laden würde es mir mehr helfen wenn Kia die Programmierung überarbeitet, denn da will ich nicht eingreifen, dass ist wirklich zu kompliziert.
Was natürlich sinnvoll wäre, wenn man dem BMS mitteilen kann wie viel man laden will, sprich wenn das Ladelimit dann auch für das Thermalmanagement beim Ladevorgang berücksichtigt wird.
Was meine ich damit.
Wenn ich als Ladelimit 70% eingestellt habe weiß das BMS dass es das Thermalmanagement so konfiguriert, dass ich die 70% SOC schnellstmöglich erreichen. Habe ich 90% eingegeben dann auf dieses Ziel.
Denn was ich gerade wenn ich unter 10% mit vorkonditionierter Batterie starte beobachte ist, dass die Zellen viel zu früh überhitzen. Würde man hier dann die Ladeleistung reduzieren und die Kühlung früher anschmeißen könnten die z.B. eingestellten 70% schneller erreicht werden.
Oder wenn ich mit 30% an den Lader fahre, dann reichen die 21 Grad in der kältesten Zelle bei weitem nicht aus, dann wären eher 30 Grad sinnvoll damit dann beim SOC-bedingten Ladepeak die 35 Grad Mindesttemperatur anliegen damit die Ladeleistung dann nicht auf 130kW oder weniger fällt.
Über all diese Feinheiten möchte ich mir eigentlich keine Gedanken machen müssen.
Ich fahre zur Ladestation und das Auto wird schnellstmöglich geladen.
P.S.
Ich habe übrigens gestern die Info im Infotainmentsystem bekommen, dass Anfang nächstes Jahr das Update kommt und ich mich entscheiden soll, ob ich kostenpflichtig OTA-Updates aktivieren will oder nicht.
Ich habe mich spontan für den USB-Stick entschieden...
Ich verstehe auch nach lesen des Threads nicht so richtig wie es günstiger werden soll. Ist doch vollkommen egal, ob ich als roaming Anbieter mein Geld durch einen Preisaufschlag verdiene, oder aber der Säulenbetreiber den Strompreis für mich erhöht weil er einen Servicevertrag abgeschlossen hat.
Am Ende will der Betreiber für sein Business-Model einem Betrag x sehen. Der ist auf eine kWh runter gebrochen. Alle Mehrkosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen.
Schön, dass man dann die Rechnung direkt vom Betreiber bekommt ich sehe aber aktuell nicht den Nutzen.
Vg
Zum Beispiel durch Sonderaktionen, die die Cariqa-Partner direkt auf der Plattform von Cariqa einstellen können.
EWE.go testet z.B. nun einen Sonderpreis für die Station in Peine mit 45 Cent je kWh und an allen Säulen dynamische Preise, also 44 Cent von 22-6 Uhr und 63 Cent am Rest des Tages.
Sehe gerade das der Link nicht funktioniert, hier der Text:
Interessanter Ladetarif bei EWE.go via Cariqa.
Ab sofort kann man zum Nachttarif mit besonders günstigen Konditionen mit Cariqa an EWE.go-Säulen für 44 Cent je kWh laden. An der Station in Peine ist sogar rund um die Uhr das Laden für 45 Cent je kWh möglich.
Cariqa ist ein Ladungslösungsanbieter der es sich zur Aufgabe gemacht hat besonders faire und transparente Preise zu bieten. Über ihn können Ladesäulenbetreiber dynamische Preise und Sonderaktionen, wie z.B. in Peine für einen Standort, einfach, schnell und komfortabel einrichten.
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Das heutige Beispiel zeigt, dass alle Cariqa-Partner stationsabhängig Sonderaktionen fahren können.
Der Vorteil für die Ladesäulenbetreiber ist, dass sie das ganz einfach über ihre Carqia-Anwendung machen können und das ist erst der Anfang. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass die Preise dann auch noch von der Auslastung abhängig sind. Sprich ist der Ladehub mit 54 Ladepunkten leer kostet es 29 Cent, ist er zur Hälfte voll 39 und ganz voll 49 Cent (rein willkürliche Zahlen..).
In der Cariqa-App kann man dann nach Preisen filtern oder sich vom Routenplaner zu Ladestationen leiten lassen die eine bestimmte Preisgrenze nicht überschreiten oder die günstigsten an der Route sind. So kann man dann preisoptimiert fahren.
Gibt es eigentlich eine Aufstellung bei welchen Säulentypen die angegebene Maximalleistung bei Doppeltbelegung geteilt wird und bei welchen die angegebene Maximalleistung auch bei Doppeltbelegung beiden zur Verfügung steht - oder wird bei allen Säulen mit zwei Ladepunken geteilt?
Nein, gibt es nicht. Da nicht nur die Hardware über die Aufteilung entscheidet, sondern auch noch die Software, so dass jeder Säulenbetreiber das selber konfigurieren lassen kann.
Das einzige was wir wissen ist, dass in den 300kW-Säulen häufig 75kW-Module und in den 400kW 50kW-Module bei den Hyperchargern haben.
Somit sind die Schritte der Verteilung vorgegeben. Aber ob nun immer bei einem zweiten Auto gleich nur die Hälfte der Ladeleistung zur Verfügung gestellt wird oder die Säule schaut wie viel das andere Auto braucht ist abhängig von der Programmierung.
Insgesamt ist es ja auch echt schwierig die Verteilung optimal an einer Säule zu steuern. Stell dir mal vor dein Auto kommt mit kalter Batterie an und fragt wenig Ladeleistung nach. Dann wird die wärmer aber in der Zwischenzeit ist ein anderes Auto an der Ladesäule. Wer soll jetzt wie viel Ladeleistung bekommen?