Beiträge von Walter

    Auszug aus der Berliner TAZ:


    Erhebliche direkte und indirekte Folgen“ prognostiziert Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach, in einer von ihm veröffentlichten Kurzanalyse. Während die Ukraine für die Industrie keine wichtige Rolle spielt, kommt Russland auf Platz acht der weltweit größten Automobilmärkte. Im Jahr 2021 wurden 1,67 Millionen Pkws und leichte Nutzfahrzeuge in Russland verkauft.


    Am stärksten von den Sanktionen betroffen werde voraussichtlich der südkoreanische Hyundai-Konzern sein, zu dem auch die Marke Kia gehört. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 380.000 Fahrzeuge in Russland verkauft, gefolgt von Avtovaz (Lada) mit 351.000 und Renault-Nissan-Mitsubishi mit 212.000 Fahrzeugen.

    Hier 4 Leistungen des Jahres 2021, da kann man den Daten entnehmen, ob sich die Anschaffung eines Akkus lohnt.

    Energie vom Netz bezogen: 3,38 MWh, aus Akku bezogen: 2,22 MWh, direkt verbraucht: 3,81 MWh, ins Netz gespeist: 3,04 MWh

    Bei stärkeren PV-Anlagen sehen die Daten natürlich stark verändert aus. Konnte in der letzten Nacht nach einem sonnigen Tag, nachdem ich den EV6 voll aufgeladen habe und auch den PV-Akku, bis 01:30 autark bleiben, wobei die Wärmepumpe ja durchläuft.

    Von Fachleuten höre ich nur noch eine effektive Lebensdauer von 10 Jahren der aktuellen PV Generation... früher waren es 20 Jahre.

    Bei meinem geringen Stromverbrauch rechnet sich der Invest nicht... das könnte ich nur aus Idealismus machen.

    Meine Module haben eine Garantie von 20 Jahren, dass sie noch mind. 90% der Leistung erbringen.

    Auch ich habe durch die WP den Verbrauch "künstlich" erhöht, durch den EV6 dann nochmals. Wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt werden können, wie Aufstellfläche, Platz für Technik, für die WP idealerweise Fußbodenheizung, ist es allemal eine Überlegung wert.

    Ja, ist schon klar. Aber nochmals: wer das erforderliche Kapital auf der Bank hat, bekommt 0,1% Zinsen, mein eingesetztes Kapital verzinst sich geschätzt mit 7-9%. Investkosten lagen für WP, Boiler, Montagen komplett, PV (Spezialbefestigung, da Aufständerung wegen Foliendach verklebt und verschweißt), Akkuspeicher, Notstrombox, Wallbox usw. nach Abzug aller Förderungen bei € 30.000. Andere Vorteile wie Unabhängigkeit von Gas und Teilautarkie bei Stromversorgung sind monetär nicht zu bewerten. Einsparungskosten wie Thermenwartung und Kaminkehrer (beide Kamine sind ja abgemeldet) sind nicht berücksichtigt. 2021 war ein sogenanntes Rumpfjahr, 2 Monate EV6 im Vollbetrieb, WP und PV Vollbetrieb, aber Stromverkaufskosten nur 11 Monate, da Smartmeter des Versorgers erst im Februar montiert wurde. Und nebenbei habe ich in Sachen Umwelt ein besseres Gefühl. Und die eingebaute Technik steigert zumindest um den Investbetrag den Wert des Hauses, ist keinesfalls verloren..

    Jedem, der eine Photovoltaikanlage betreibt, kann ich nur gratulieren! Wer sich auch noch in weiser Voraussicht von seiner Gasheizung getrennt hat, auch gerade sehr gut bedient. Und wer auch schon seinen EV6 in Besitz hat, kann sich nur die Hände reiben. Heute kostet ein Liter Superbenzin bereits € 1,57 im Schnitt (AT). Wenn ich meinen Gesamtjahresstromverbrauch (Doppelhaushälfte, 150 m2, Heizung, Warmwasser, Klima, Pool mit Heizung, 2 Monate EV6,..) rückrechne auf die Gesamtkosten Energie stelle ich fest, dass 1 kWh mich genau 7,53 ct kostet, natürlich ohne die Investitionskosten zu berücksichtigen. Dabei sind Überschusslieferungen ins Netz noch nicht berücksichtigt, da ich noch keine Abrechnung für 2021 habe. Heißt, 1x Vollladung 60 kWh zu 7,53 ct sind € 4,51, das für eine volle Ladung. Soweit meine "persönliche Energiewende". Wer heute noch unsicher über die Investitionen ist, dem kann hiermit geholfen werden, Unabhöngigkeit von Gas ist auch gerade jetzt besonders wertvoll.

    Volkswagen muss wegen Engpässen bei der Teileversorgung durch den Ukraine-Krieg die Produktion an weiteren Standorten drosseln. Das Stammwerk im deutschen Wolfsburg werde voraussichtlich ab der elften Kalenderwoche nicht produzieren können, teilt VW mit. Im Werk Hannover werde es wohl ebenfalls zu Produktionsanpassungen kommen. Auch die konzerneigenen Zulieferwerke seien betroffen.

    Der Krieg hat erste Auswirkungen auf die Produktion der tschechischen VW-Tochter Skoda. Man kämpfe mit einem „kritischen Mangel“ an Teilelieferungen von mehreren Zulieferern in der Ukraine, teilt das Unternehmen mit. Betroffen seien mehrere Modelle. Man sei gezwungen gewesen, mit Beginn dieser Woche die Herstellung des Elektroautos Skoda Enyaq iV einzuschränken.


    Das sind keine guten Nachrichten für Wartende.

    Leider richtig, da werden Prioritäten neu bestimmt. Möglicherweise wird die Weltordnung, sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Sicht neu gereiht. Die Welt ist abhängig von Rohstoffen, die aber mehrheitlich aus politischen Krisenländern, ja sogar Kontinenten stammen. Ist ja bei Öl und Gas sichtbar. Da wird sehr viel durcheinander gewirbelt. Und Putin, Trump, Kim Jong Un, und wie sie alle heißen, werden aus Gier und Machtgeilheit beitragen.

    Langer715

    Das mit dem Mustang online bestellen, hat mir ein Bekannter (Ford-Händler im Nachbarort) so auch gesagt.

    Bin bei ihm den Mach3 Probe gefahren u wollte eigentlich auch den Mach3.

    Wegen Verbrauch, Verfügbarkeit und Preis (keinen Nachlass) war er aber dann raus.

    Ich bin auch den Mach 3 gefahren, ist top. Aber für mich stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht, die Ausstattung ist eher mager. Das mit der Online-Bestellung ist richtig, das geht nur so, bei Polestar ist es ja genau so. Auch der Verbrauch ist üppig, ist aber bei Probefahrten ja gern der Fall, man will ihn ja flotter fahren. Über Verfügbarkeit möchte ich mich lieber nicht auslassen, gebe aber zu bedenken, dass ich ein Auto kaufen möchte und keine Rabatte. Bis vor wenigen Jahren hat übrigens KIA die selbe Preispolitikverfolgt, keine Rabatte, nur Listenpreise.

    Ich bin bestimmte kein Anwalt der Autohändler, in meinen Augen sind sie ja die modernen Pferdehändler von Gestern. Wer jedoch einmal für 10 Minuten sich trotzdem in die Situation eines Händlers versetzen will: er muss Stückzahlen verkaufen, sonst ist er seinen Vertrag der Vertretung los. Ist ja auch der Grund, dass es am Jahresende immer mehr "Tageszulassungen" gibt. Wenn eine Werkstatt angeschlossen ist, kann er meist sündteures Spezialwerkzeug entsorgen oder er wird eine der verpönten freien Werkstatt. Ich glaube, der Händler würde sicher gerne liefern, er hat ja eine teure Infrastruktur zu erhalten. Aber wenn keine Neufahrzeuge kommen, egal aus welchem Grund auch immer, ist er machtlos. Und dann ständig mit Verbraucherschutzrechten und Anwälten zu drohen, ist mehr als nervig. Wie die nahe Zukunft aussieht, ist ohnehin nicht vorhersehbar. Demnächst wird es keine Erze und Nickel aus Russland mehr geben, die dringend zur Herstellung von Aluminium benötigt werden, die Rohstoffverknappung wird noch dramatisch. Aber das gehört nicht in dieses Forum.

    Darf man Fragen, welches das war? Ich überlege mir für die Ladung bei Schwiegermuttern ohne vorhandene Wallbox eine günstige Lademöglichkeit anzuschaffen. Wird aber (hoffentlich) nicht allzu oft benötigt. 😁

    Schau mal im Thread "Welche Kabel benötige ich" bei #32, ein Beitrag von Pointleader, der sich ein günstiges Ladeequipment aus Frankreich besorgt hat.