Auszug aus der Berliner TAZ:
Erhebliche direkte und indirekte Folgen“ prognostiziert Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach, in einer von ihm veröffentlichten Kurzanalyse. Während die Ukraine für die Industrie keine wichtige Rolle spielt, kommt Russland auf Platz acht der weltweit größten Automobilmärkte. Im Jahr 2021 wurden 1,67 Millionen Pkws und leichte Nutzfahrzeuge in Russland verkauft.
Am stärksten von den Sanktionen betroffen werde voraussichtlich der südkoreanische Hyundai-Konzern sein, zu dem auch die Marke Kia gehört. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 380.000 Fahrzeuge in Russland verkauft, gefolgt von Avtovaz (Lada) mit 351.000 und Renault-Nissan-Mitsubishi mit 212.000 Fahrzeugen.