Wenn ich so einen pauschalisierten Unsinn (Sorry!) schon lese… 
Wenn ich den Vergleich ziehe, was meine Großeltern hatten und sich leisten konnten und wie viel die dafür arbeiten mussten und wie viel mehr ich heute habe (brauche?), dann spricht das eher für das genaue Gegenteil!
Andrei meint die Kaufkraft des Geldes - Du die individuelle Kaufkraft, das ist ein riesen Unterschied.
So rein gefühlt aus meiner persönlichen Erinnerung: die Kaufkraft des Durchschnittsbürger stieg bis ca. Anfang der 80er Jahre deutlich, seitdem entwickelt sich Deutschland immer mehr zum Billiglohnland ist die Kaufkraft des Durchschnittsbürgers sinkt deutlich.
Beispiel: Mein Vater war einfacher Arbeiter bei der Gemeinde, Alleinverdiener und hatte 5 Kinder... dennoch schaffte er es Anfang der 70er mit wenige Eigenakapital aber viel Eigenleistung ein großes 3-Familienhaus auf großem Grundstück zu bauen und trotz damals üblichen 10% Zonden zu finanzieren. Heute müsste er ergänzendes ALG2 beantragen und könnte sich gar nichts leisten.
Die Kaufkraft des Geldes an sich sinkt jedoch inDeutschland seit 1932 ständig, die letzte Deflation hatten wir von 1929-1932.